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We Love Silence – Sonore Poesie

We Love Silence heißt das Soloprojekt des oberösterreichischen Singer/Songwriters Lukas Staudinger.

Staudingers Musik ist puristisch, feinnervig, poetisch. Seine ausdrucksstarke Stimme, die klassische Gitarre, ein Cello und ein Klavier erzählen von Zuversicht, Liebe und Fernweh. Der melancholische Grundton weicht in manchen Momenten einer harmonischen Helligkeit, bleibt aber immer sonor. Ende 2015 erschien mit „Veronica’s Blue Eyes“ das erste Studioalbum von We Love Silence, welches im ausverkauften brick-5 präsentiert wurde. Um die Tiefe der Songs auch live umsetzen zu können, wird Staudinger von Simon Raab (Piano) und Ida Leidl (Cello) begleitet.

Highlights in der Bandbiographie stellen ein Slot beim Acoustic Lakeside Festival, Support Shows für AVEC (Posthof) und Lola Marsh (Porgy & Bess), sowie der Gewinn des „Lautstark!“-Musikcontest 2017 dar. Mit einer Einladung des Österreichischen Kulturforums in Istanbul folgte Ende 2017 der erste Auftritt des Trios im Ausland.

We Love Silence EP – Passing By

„Passing By“ heißt die neue EP der Wiener Formation We Love Silence. Was darauf zu hören ist, ist allerdings nichts, was sich einfach mal im Vorbeigehen erfassen lässt. So sind die vier Songs Kulminationspunkt des bisherigen Schaffens und gleichzeitig erste Ergebnisse einer radikalen Erneuerung. War Songwriter Lukas Staudinger mit seinen Mitmusikern Ida Leidl (Cello) und Simon Raab (Keyboard, Synthesizer) soundtechnisch bisher ganz dezidiert in der Indie-Abteilung unterwegs, hat sich nun in der Zusammenarbeit mit Österreichs finest Hip-Hop-Producer Andreas Lettner eine ganz neue Welt aufgetan. Deepe Synths, artifizielles Editing und sphärige Scapes sind auf den neuen Tracks integraler Bestandteil einer ganz eigenen Ton-Sprache. Turnaround: Die heimelige Wärme des Akustik-Setups wird hier zum Medium zeitgemäßen Producertums – genauso wie dieses umgekehrt Gitarre und Cello erst an ihren eigentlichen Bestimmungsort vermittelt. Kunststück: Zwischen verschiedenen Klang-Welten oszillierend erschließen sich We Love Silence ihr eigenes Terrain. Geographisch irgendwo zwischen der nächsten Blumenwiese, einer High-Fi-Cocktail-Bar im Londoner Soho und der vollgepackten Tanzfläche eines Hip-Hop-Clubs in Tokio. Völlig tiefenentspannt spaziert die Combo vorbei an der eigenen Gegenwart und eröffnet sich so neue Möglichkeitsräume – und die muten durchaus futuristisch an, wo sie die klangliche Intimität der früheren Tage um die kühle Urbanität der Elektronik bereichern.
Nochmal Kunststück: Auch das Songwriting kann da locker mithalten. Lukas Staudinger komponiert mutig, offenbart immer auch sich selbst, wo er offen in die Welt blickt. Um sich derart in seiner ganzen Fragilität zu exponieren, braucht es ein unglaubliches Selbstvertrauen. Genau das hat Staudinger – und genau das hört man in jedem Wort. Denkbar große Themen wie Flucht, Entfremdung und die unmögliche Liebe werden so nicht beraunzt, sondern mit voller Hingabe substanziell ausgelotet. Synthese ist endlich das wunderschöne „Loving Hands“. Ein Song, der von einem neuen Vertrauen in das Selbst erzählt, das sich gerade so wieder in der Welt - und im Gegenüber - finden kann.

So ist „Passing By“ nicht nur ein absoluter Quantensprung im Schaffen von We Love Silence, sondern auch ein richtungsweisender Release für die österreichische Musiklandschaft. Beatig, urban und dabei doch stets maximal empfindsam zeigt das Wiener Trio eindrucksvoll, wie zeitgemäße Pop-Musik funktioniert. Ein großer Wurf - vier wunderschöne Songs, die auch nach dem Hören noch lange im Gedächtnis bleiben.


 

Interview in magazine 'Akustik Gitarre' 1/17

„Ein großer Teil meiner Inspiration wurde und wird von Sehnsucht genährt, von tiefen Freundschaften sowie von ganz elementaren Dingen wie Natur, Tod und der Schönheit des Lebens sowie andere Formen der Kunst generell“.

- Lukas Staudinger

 

Contest Winner 'lautstark' 03/2017

"Last but not least die Sieger vom Lautstark! Contest 2017, We Love Silence. Wiedermal stimme ich mit der Jury hier zu 100% überein, die beste Band dieses Abends. Mit Cello bewaffnet ein komplett anderes Programm als alle anderen Bands zuvor. Eine Performance zum Genießen, einfach zurücklehnen, Mund halten und fokussiert zuhören.
Die Band beweist wiedermal das es nur weniger Musiker bedarf, um zu beeindrucken. Melancholische Balladen die gerade wegen dieser Stille, dieser Ruhe die auch die Band ausstrahlt umso besser wirken. Verdienter Sieger und ich hoffe die Truppe demnächst mal als Support im Posthof oder wo anders wieder hören zu dürfen." ...
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